Vetternwirtschaft ist bei uns nichts unbekanntes. Im Gegenteil, in vielen Bereichen der Wirtschaft und Politik sind solche Begünstigungen eher wieder im Kommen.
Vielleicht interessiert es deswegen auch kaum jemanden, dass in der Casting Show vom Schweizer Fernsehen eine Freundin der Jurorin (Sängerin an der Hochzeit) gewonnen hat. Es dreht sich bei diesem Sender irgendwie immer alles im Kreise. Überall die gleichen Moderatoren, Auftritte der immer gleichen Personen in verschiedenen Sendungen... Gääähn...
Zum Glück gibt es noch das TSR (oder neu RTS), ein nicht besonders einfallsreicher Sender, aber wenigstens mit einer Variete von Personal, die es einem erlauben das Fernsehen zu jeder Zeit anzustellen ohne Angst zu haben, eine herzige Christa oder ein überkorrekter Sven gucken dir entgegen.
Coop will zusammen mit so genannten liberalen Politikern die Einfuhr von Konsumwaren aus dem Ausland von 300 auf 100 Franken senken. Wo Kapital (täglich Milliarden) und Personen frei verkehren darf der Schweizer nicht mal mehr genüsslich Einkaufe zurück über die Grenze nehmen. Was ist das für ein liberales und konsumentenunfreundliches Verständnis.
Solange Coop und der Rest der Detailhändler bezw. die Importeure uns die Währungsgewinne nicht weitergeben, werden ich mich nicht von den ein- bis zweimonatlichen Zugreisen (mit dem GA ohne weitere Kosten) nach Konstanz abhalten lassen. (In Konstanz gibt es übrigens auch ein grosses kulturelles Angebot, was einen Tagesausflug zusätzlich rechtfertigt.)
Man finden dort interessanterweise auch viele Schweizer Produkte zu günstigeren Preisen (z.B. Kägi-Fret, Rausch, Lindor, Diogenes-Bücher etc.).
Lohnenswert ist der Ausflug in jedem Fall für Kosmetik (Nivea, alle L'Oreal-Marken, etc.) und Medikamente.
Will Coop uns nicht in Konstanz einkaufen gehen lassen, dann bitte, handelt doch endlich Preise aus, die uns wieder bei Coop einkaufen motivieren. Bis dahin gibt es sicher noch ein paar Kultur- und Einkauf-Ausflüge nach Konstanz, Domodossola, St. Louis oder Lustenau.
Im Halbfinal der "Talent" Casting-Show machen mit:
- 2 Freunde von Christa Raguzzi, nämlich die Sängerin an ihrer Hochzeit und ein Schulfreund aus dem Tessin.
- Es mach auch eine Gruppe mit, die kein Talent vorweisen kann, eine sogenannte "hat man doch schon hundert Mal gesehen" Gruppe, die 3 Teneröe (beliebte Unterhaltung für Klassenzusammenkünfte und Hochzeitsfeste)
Im Unternehmen, wo ich arbeite haben wir bereits 5 Wochen Ferien. Unsere Chefs, je nach Position im Kader, haben zwischen 28 und 30 Tage (also 6 Wochen) Ferien pro Jahr. Nebst grossen Löhnen, Gewinnbeteiligung und Bonus haben Leute in diesen Positionen also auch noch mehr Ferien. Alle diese Vorteile soll man mit der höheren Verantwortung begründen können? Das ist Mumpitz. Wer befiehlt, schaut zuerst einfach für sich.
Bald stimmen wir über mehr Ferien ab. Dabei ist deshalb zu beachten, dass Gutverdienende und Leute in Kaderpositionen bereits 6 Wochen im Jahr Ferien haben. Wieso sollen wir das nicht allen gewähren?
Vom Ende der Anfang? Oder einfach das Ende eines einzelnen? Oder der Anfang vom Ende für alle?
Das (Steuerhinterzieher-)Bankgeheimnis ist am Ende. Die letzten Verteidiger haben nicht mal mehr Respekt vor diesem Bankkundengeheimnis. Und nun muss eine Bank, die sich in den USA möglicherweise gesetzeswidrig gehandelt hat, aufgeben. Die einzige? Oder einfach die erste? Der Bankenplatz Schweiz zittert.
Ein Jahr lang behauptete Ch. Blocher, er sei nicht Besitzer der Basler Zeitung. Er war as aber, via Tochter.
Ch. Blocher spricht viel über die Affäre Hildebrand. Und dann kam die Zeit des Schweigens, ein paar Tage lang sprach Ch. Blocher nicht. Dann sprach Ch. Blocher wieder. Er habe nie Dokumente gesehen oder besessen, welche die Kontobewegungen des Ehepaars Hildebrand aufzeigen. Nun kommt zum Vorschein, dass Blocher doch solche entwendete Bankdokumente besessen hat.
Es scheint neben der unschönen Affäre Hildebrand auch eine üble Affäre SVP-Blocher zu geben. Die Nulltoleranz-Partei kommt in arge Bedrängnisse. Eigentlich hätte das Land viel wichtiger Probleme!
Was ich vor 2 Jahren schon gefordert habe, wird nun endlich wahr. Die SBB haben eingesehen, dass die Platzverhältnisse einfach zu prekär sind für Leute, die mehr als ein Sitzplatz belegen wollen. Das sah so aus.
Die Tragödie von Oslo hat sich auf die Kommunalwahlen in Norwegen ausgewirkt. Die rechtspopulistische Fortschrittspartei hat viel Wähleranteile verloren.
Es scheint so, als ob auch in der Schweiz die Folgen einer äussert gehässige und rassistische Rhetorik der SVP etwas bewusster geworden sind.