2010-01-02

Das war's dann. Au revoir!

Von intercity @ 20:34 [ Allgemein ]
Nächster Halt: Endstation dieses Intercitys. Wir bitten alle auszusteigen...

Mit dem Ende von Blueblog geht auch dieser Blog zu Ende. Etwas Neues wird irgendwann anderswo wieder entstehen.

Zugsessel

2009-12-17

Neulich bei einer Umfrage zur Fusion von Radio und Fernsehen

Von intercity @ 15:28 [ Kommentar ]
Schneller als gedacht schreitet die Fusion von Fernsehen und Radio voran.

Da wurde ich am Löwenplatz angesprochen, von einem Befrager mit Mikrophon: Si-ie! Es ist für eine Umfrage!

Ich: Ok, wenn's nur kurz ist.

Befrager (mit Mikrophon): Was meinen Sie zur Fusion von Radio DRS und Schweizer Fernsehen?

Ich: Sind Sie vom Fernsehen oder vom Radio?

Befrager: Von beiden!


Rücken näher

2009-12-16

SVP und Schwule - geht das überhaupt?

Von intercity @ 17:07 [ Allgemein ]
Offensichtlich schon. Homosexuelle in der SVP haben sich zur GySVP formiert (
Artikel 20min). Dass es fast in allen Parteien, auch bis ganz rechts, schwule Politiker gibt, wissen wir spätestens seit Jürg Haider und Pym Fortuyn. Warum Schwule in homophoben Parteien sind, wäre interessant zu untersuchen.

Der SVP-interne Wächterrat hat auch promt reagiert. Der rechtsextreme Freysinger wertet seine schwulen Parteimitglieder ab: «Diese sexuelle Eigenart existiert halt». Die Homepage der GaySVP wurde inzwischen abgeschaltet und wieder aufgeschaltet, aber ohne SVP-Sonne. Dabei würde sich doch das SVP-Sünneli so gut für ein Logo der Schwulen in der Partei eignen:


Schwule bei den Homophoben

2009-12-14

Feministinnen auf Abwegen

Von intercity @ 18:34 [ Kommentar ]
Den Feministinnen haben wir vieles zu verdanken. Manche Errungenschaft, die zu einer modernen, gerechteren Gesellschaft gehört, wurde von Frauen erkämpft oder erst durch die Gleichberechtigung ermöglicht. Dazu gehören auch die Annerkennung der Gleichbehandlung von Minderheiten und den Immigranten.

Nun lassen sich aber Feministinnen plötzlich vor den Karren der frauen- und fremdenfeindlichsten rechtsextremen Kreisen spannen. Zusammen kämpfen sie gegen den Islam. (Oder doch nur gegen den Islamismus? Sogar die sonst differenzierten Frauen, lassen das etwas offen.)

Es ist sicher richtig gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam und vor allem der Frauen islamischen Glaubens in Europa zu kämpfen. Diese Arbeit wird schon lange gemacht und wird sicher auch weiterverfolgt. Dass einige Feministinnen nun aber mit den oben genannten Kreisen den ganzen Islam verunglimpft und in Kauf nehmen, dass wir mit unseren Verfassungsbestimmungen gegen die Menschenrechte verstossen, gibt einen schon zu denken.

Die soziale Ungerechtigkeit ist das grösste Problem der Ungleichberechtigungen der Frauen. Frauen verdienen weniger, Frauenhandel gibt es mehr denn je, Frauen verarmen in unseren reichen Ländern, weil sie Kinder aufziehen müssen ohne genügend staatliche Hilfe, etc. Liebe Feministinnen, da solltet ihr wieder kämpfen, euch für die Frauen einsetzten unabhängig der religiösen Zugehörigkeiten. Mit Demütigungen gegenüber ganzen Religionsgruppen demütigt ihr gerade auch jene Frauen, die eigentlich Unterstützung brauchten!

Feministinnen auf Abwegen
Alice Schwarzer und Julia Onken im Frensehen

2009-11-20

Belästigende Anrufe von der Süddeutsche Klassenlotterie

Von intercity @ 15:04 [ Kommentar ]
Ein Anrufer mit unterdrückter Nummer wollte mich gestern für die Süddeutsche Klassenlotterie gewinnen (wo es wahrscheinlich nur zu verlieren gibt). Sofort habe ich mein Desinteresse kundgetan, doch der Typ blieb hartnäckig. 2000 oder gar 5000 € quasi auf Sicher hat er mir versprochen... Ich dachte, wenn ich mit mein tiefstes bäurisches Schweizerdeutsch spreche, würde der er aufgeben, aber er verstand es sogar! Operieren diese dubiosen Firmen etwa sogar aus der Schweiz?

Ist sowas überhaupt legal? Eine kleine Internetrecherche ergab: Nein!!!

"Das Treiben der ausländischen Lottoeinnehmereien ist klar illegal. Sie dürfen hierzulande weder Glücksspiele veranstalten noch für Lotto werben – denn laut Gesetz sind solche Lotterien verboten." Beobachter, 8. Juni 2001

Also, liebe deutsche Klassenlotterie-Schwätzer: hört auf uns zu belästigen!

SKL - garantierter Quatsch
Garantierte Belästigung aus dem Norden


2009-11-12

Zur Lage der Nation

Von intercity @ 12:21 [ Allgemein ]
Zu spät reagieren statt regieren...

Pandemia
David Fitzsimmons, The Arizona Star (USA) / Cagle

2009-11-08

Diffamierende Plakatkampagne der IV macht Schule

Von intercity @ 16:42 [ Kommentar ]
Die Plakate der IV, welche Vorurteile gegenüber Behinderten aufzeigen und beseitigen sollen, haben nun Nachahmer gefunden. Das städtische Sozialamt möchte auch mit den Vorurteilen gegenüber den Sozialbezügern aufräumen. Genauso möchte es die Arbeitslosenkasse machen, um Vorurteile gegenüber Stellensuchenden abzubauen. Die beiden Kampagnen wurden unter Mithilfe von Bastien Girod und Erich J. Hess gestaltet. Hier als Vorabdruck 2 der Plakate:

Deutsche behindern

2009-10-09

Plakatstreit wegen Initiative «Verbot des SVP-Logos»

Von intercity @ 09:13 [ Kommentar ]
Die Schweizer Städte finden keine gemeinsame Position zum umstrittenen Plakat, mit dem die Befürworter für der Anti-SVP-Logo-Initiative werben. Einige Städte haben das Plakat inzwischen bewilligt; andere haben den Aushang untersagt.

Die Städte äusserten Zweifel, dass die diskriminierende Wirkung des Plakates genug gross sei, um die in der Bundesverfassung verankerte Meinungsfreiheit zu beschneiden. Doch sie halten auch fest, dass politische Symbole für sie weder Störfaktoren noch Bedrohung seien, sondern Ausdruck einer gelebten Vielfalt in einer pluralistischen Gesellschaft. Aber sie halten auch fest, das Plakat-Sujet für die Anti-SVP-Lgo-Initiative stelle die Partei als bedrohlich, negativ und gefährlich dar. Dies entspreche nur zum Teil der Realität.

Zudem werde mit den beiden abgebildeten Rechtsaussenpolitiker die ganze SVP verunglimpft. Das Plakat setzt die SVP gleich mit Bombenleger und Terroristen. Hingegen verschweigt dieses Plakat, dass die grosse Mehrheit de SVP-Anhänger Extremismus, Gewalt und Frauenfeindlichkeit eigentlich verurteilen.

Bombenleger

2009-10-08

Bürgerliche Politik ist: Sparen bei den jungen Arbeitslosen und UBS-Milliarden für fette Boni

Von intercity @ 12:22 [ Kommentar ]
Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) will in der Arbeitslosenversicherung (ALV)viele Leistungen kürzen. In erster Linie bei den jungen Stellensuchenden! Sie sollen nun dafür bezahlen, für was sie nichts können. Nach 6 Monaten (unter 25 Jährige) oder nach 12 Monaten (25-30 Jährige) Arbeitslosigkeit, sollen die Leute in die Sozialhilfe abgeschoben werden. Wie rechtfertigt man solche Kürzungen?

1. Die Arbeitslosenkasse hat zuwenig Geld. (Schuld sind aber die Arbeitgeber haben während den guten Jahren lieber Deutsche eingestellt, als Schweizer einzuarbeiten. Die Arbeitslosigkeit ist somit hoch geblieben.)

2. Der Bund muss auch sonst sparen, und kann nicht Geld in die Arbeitslosenkasse stecken, was ein ausgezeichnetes Konjunkturprogramm wäre. (Der Bund hat kein Geld, da kürzlich gerade 60 Milliarden an die UBS geflossen sind, die schliesslich Milionen-Boni zu bezahlen hat.)

leere Kassen
Leere Kassen: Kein Geld mehr für junge Arbeitslose, denn es ist schon bei den Banken.

2009-09-17

SF-Film „Flug in die Nacht – das Unglück von Überlingen“ – kein Höhenflug

Von intercity @ 19:54 [ Kommentar ]
Am Montag hat das Schweizer Fernsehen seinen neuen Film zum Unglück von Überlingen an einer Premiere vorgestellt. Die Piloten des Projektes, Deltenre SF-Direktorin und PC Fuetter haben ihren Film im Voraus gerühmt, die Arbeit, das Umfeld alles habe gestimmt. Und natürlich liessen sie auch nicht unerwähnt, dass der Film auf einer traurigen Tatsache beruht, eine der grössten Flugzeugkatastrophe in der Schweizer Luftfahrt, ein Unglück, welches uns noch in bester Erinnerung ist.

So hofften wir Premiere-Geladenen auf eine spannende Geschichte. Und tatsächlich, der Film besticht durch Emotionen, viele schöne Bilder und trotz bekanntem Ausgang mit viel Spannung. Leider aber auch durch durchschnittliche bis schlechte schauspielerische Leistungen. Mike Müllers Rolle war nicht besonders glaubwürdig und die Leistung der Darstellerin von der Frau des Fluglotsen würde knapp noch für ein Dorftheater reichen. Auch wird die Geschichte an verschiedenen Stellen überspitzt und strapaziert, so gibt es beispielsweise nur böse, geldgierige Anwälte.

Fazit: Gut gelotster Film, Piloten sind A-Klasse, beim Rest der Crew: ein paar Crashschauspieler dabei...

Flug in die Nacht

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